Gesundheitsförderung muss zum Unternehmen passen. Nicht umgekehrt.
Dieser Gedanke ist aus meinen Erfahrungen im Büroalltag und aus über 20 Jahren Trainerarbeit entstanden. Immer wieder begegnet mir dieselbe Herausforderung: Gesundheit ist wichtig, doch zwischen Aufgaben, Besprechungen und Terminen fehlt die Zeit für ein regelmäßiges Angebot. Ein Kurs kann sinnvoll sein. Entscheidend ist aber auch, was zwischen den Kursterminen passiert. Welche Möglichkeiten haben Beschäftigte, im Arbeitsalltag auf sich zu achten? Und welche Unterstützung bekommen sie dabei?
Was lässt sich im Alltag tatsächlich umsetzen?
Mir ist wichtig, dass Mitarbeitende lernen, selbst für sich zu sorgen. Dazu gehört, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und passende Möglichkeiten für Bewegung und Erholung kennenzulernen. Das kann eine kurze Bewegungspause sein, ein Wechsel der Arbeitshaltung oder eine bewusst gestaltete Unterbrechung. Welche Anregung hilfreich ist, hängt von der Person, der Tätigkeit und den Bedingungen am Arbeitsplatz ab.
Deshalb beginne ich mit Fragen: Wie sieht euer Tag aus? Was fällt euch leicht? Was steht euch im Weg? Und was könntet ihr ausprobieren?
Führungskräfte gestalten die Bedingungen mit
Über Gesundheit zu sprechen, ist ein Anfang. Damit aus einer Anregung eine Gewohnheit werden kann, braucht es Unterstützung im Betrieb.
Wenn Beschäftigte Pausen bewusster nutzen sollen, muss dafür im Arbeitsablauf Raum sein. Wenn ein Angebot während der Arbeitszeit stattfindet, braucht es eine klare Abstimmung. Und wenn Führungskräfte selbst zeigen, dass kurze Unterbrechungen selbstverständlich sind, kann das die Umsetzung erleichtern. Eigenverantwortung und Unterstützung durch Führungskräfte gehören für mich zusammen. Mitarbeitende sollen Möglichkeiten kennenlernen und nutzen können. Das Unternehmen schafft dafür verlässliche Bedingungen.
Passende Wege müssen gemeinsam gefunden werden
Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Was einer Person hilft, muss für die nächste noch lange nicht passen.
Meine Überzeugung ist: Es lohnt sich, nach einem passenden Zugang zu suchen. Dazu müssen wir zuhören, unterschiedliche Möglichkeiten erproben und gemeinsam prüfen, was sich bewährt. Dabei kann auch herauskommen, dass ein Angebot verändert werden muss – etwa bei Inhalt, Zeitpunkt oder Ablauf. Solche Erfahrungen helfen, den nächsten Schritt besser auf den Betrieb abzustimmen.
Dafür steht WERKGESUND
Mit WERKGESUND unterstütze ich kleine und mittlere Unternehmen dabei, Gesundheitsförderung passend zu ihrem Arbeitsalltag zu gestalten.
Ich bringe meine Erfahrungen aus dem Büroalltag und der Trainerarbeit ein. Gemeinsam betrachten wir, was bereits vorhanden ist, wo Unterstützung gebraucht wird und welcher erste Schritt machbar ist. Mein Ziel ist, dass Beschäftigte Anregungen mitnehmen, die sie selbst anwenden können – und dass Führungskräfte wissen, wie sie die Umsetzung unterstützen können. Ihr erkennt euren Arbeitsalltag darin wieder? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam darauf, was euch aktuell beschäftigt und welcher Einstieg zu eurem Unternehmen passen könnte.
Gesundheit im Unternehmen. Praktisch gemacht.